Aug 2010	GeoGovernance ist zentrales Element Im Antrag zur Exzellenzinitiative

Geogovernance ist zentrales Element im Antrag zur Exzellenzinitiative.            > mehr lesen


Sep 2010	Beim Schiffbauergasse-Fest wird Wissenschaft zum Anfassen präsentiert

Sep 2010: Beim Schiffbauergasse-Fest wird Wissenschaft zum Anfassen präsentiert.        > mehr lesen


29.10.2010: PCPM Climate Breakfast with Prof. Bierbaum         > mehr lesen


Apr 2010	Geo- und Klimawissenschaften im Auswärtigen Amt

Apr 2010: Geo- und Klimawissenschaften im Auswärtigen Amt.


Feb 2010	PROGRESS startet mit Kickoff-Meeting

Feb 2010: PROGRESS startet mit Kickoff-Meeting.        > mehr lesen

Sep 2010, Bonn/Brüssel: "Tackling Climate Change"

Zum ersten Mal stand der Klimawandel im Fokus einer Studienreise des PPM-Programms. Ende September machte die Gruppe für fünf Tage Station in Bonn und Brüssel, um sich mit den Auswirkungen der Veränderungen desWeltklimas und deren Einfluss auf die Entwicklungspolitik auseinanderzusetzen. Bei der Reise unter Leitung der akademischen Koordinatorin Giulia Carboni besuchten sie dabei unter anderem das
UNFCCC-Sekretariat, die Europäische Kommission und die Umweltschutzorganisation WWF. Bei einem Besuch im Erneuerbare-Energien-Haus in Brüssel lernte die Gruppe zudem nachhaltige Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel kennen.

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Sep 2010, Bonn: Neuer Vorschlag mit dem Titel „Earth in transition: Preparing for the unpredictable“


Die Universität Potsdam hat in Zusammenarbeit mit regionalen hochrangigen Forschungspartnern (darunter FU Berlin, PIK und GFZ) einen neuen Vorschlag im bundesweiten Wettbewerb für die Errichtung eines Exzellenzcluster im Rahmen der DFG Exzellenzinitiative eingereicht. Mit diesem Vorschlag versucht die Universität Potsdam, ihre Kompetenzen in der Forschung und interdisziplinären Geogovernance Geowissenschaften weiter zu stärken.

Earth in transition: Preparing for the unpredictable

… ist ein bei der DFG (Sep 2010) eingereichter Vorschlag, der daraufhin zielt, eine Top-Level Forschung an deutschen Universitäten zu fördern durch die Unterstützung von etablierten Mustern von Exzellenzen innerhalb der DFG Excellence Initiative.

Der Potsdamer Vorschlag zielt darauf die Messung, Bewertung und soweit möglich, die Dynamik der Änderungen des Systems Erde, von dem Erdinneren bis an die Oberfläche der Kontinente, in einem breiten Spektrum von Skalen vorherzusagen. Um diese Fähigkeiten zu erreichen stehen wir insbesondere vor der Herausforderung, eine  Erweiterung der Kenntnisse über das System Erde bis zu einem Punkt, wo eine quantitative Bewertung ihrer überaus komplexen Funktionalität ermöglicht wird und eine Beurteilung der Chancen und Grenzen ihrer Berechenbarkeit möglich ist. Mit diesen Informationen können wir beurteilen, wie politisch-administrative Systeme und Gesellschaften am besten mit den Chancen und Risiken unvorhersehbarer Änderungen des Erdsystems umzugehen haben.

Das nicht-lineare Verhalten des Systems Erde und die Weitverbreitung räumlicher und zeitlicher Skalen, in denen Veränderungen auftreten, bestimmen die wichtigsten Inhalte des vorgeschlagenen Forschungsaspekts. Während die Geowissenschaften zur Erhöhung unserer geowissenschaftlichen Erkenntnisse des Erdsystems beitragen, sind Versuche dieser Erkenntnisse in politische Strategien zu etablieren oftmals fehlschlagen. Unter Berücksichtigung von wissenschaftlichen Unwahrscheinlichkeiten sind jedoch in den meisten Fällen wegen institutionellen und auch organisatorischen  Vorrausetzungen für eine effektive Planung keine Gegenvorschläge vorrätig.  Eine Vorrausetzung für Wissenschaftler ist das Verständnis und der Umgang von immanenten Unsicherheiten im System Erde. Desweiteren zählt  hierzu die gleichmäßige Beteiligung politischer Entscheidungsträger, Praktiker und Politikimplementierer bei der Verfolgung von Strategien zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit komplexer Weltgesellschaften.

Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen wir ein Verständnis über die physikalisch-chemischen Prozesse, um die Erdsystem Veränderungen und ihre potenziell negativen Auswirkungen auf den menschlichen Lebensraum zu nutzen. Desweitern müssen wir geowissenschaftliche Ansätze mit dem Know-how der Politik-und Verwaltungswissenschaften kombinieren. In dem vorgeschlagenen Versuch, werden wir die Zustände des Systems Erde innerhalb von vier miteinander verbundenen Prozess-basierte Forschungsthemen analysieren. Diese Prozess-basierten Forschungsthemen befassen sich mit den ruhelosen KontinentenWasser und Böden, Klima-und Oberflächenprozessen und Geo-Governance.

Unser Forschungs-Netzwerk wird sich auf den Potsdam-Berlin International Earth Campus zentrieren. DerEarth Campus wird bestens gegen die Herausforderungen gerüstet sein, durch die Unterstützung einer Vielfalt von menschlichen Ressourcen und einer ausgezeichneten  Zusammenarbeit zwischen Universitäten und langjährigen Partnerschaften mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Um eine Verbindung mit der Forschung Expertise wird für die politische Entscheidungsfindung, Öffentlichkeitsarbeit und Graduate-Ausbildung ein Junge Akademie in dem Earth Campus eingerichtet werden. Dies wird sowohl eine Plattform für transdisziplinäre Aktivitäten bieten, also auch beste Arbeitsbedingungen für die nächsten Generationen von Geowissenschaftler. Desweitern werden politische Entscheidungsträger mit den Fähigkeiten, die sie benötigen, um sich mit unserem sich stetig verändernden Planeten ausgestattet.

Die zu unserer Initiative gehörenden Partner sind:

  • Universität Potsdam, Institute für Erd- und Umweltwissenschaften, Einrichtungen für Wirtschaft und Ökonomie und Sozialwissenschaften und die Fakultät für Biochemie und Biologie
  • Freie Universität Berlin, Institute für Meteorologie, Institute of Geologische Wissenschaften und die Forschungsstelle für Umweltpolitik (FFU)
  • Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum
  • Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V.
  • Stiftung Alfred-Wegener-Institut  für Polar- und Meeresforschung, Forschungsstelle Potsdam
  • Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam
  • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin

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Sep 2010, Potsdam: Schiffbauergassefest "Eine Stadt für eine Nacht"


Am 18./19.9. präsentierten die Theaterbühnen der Stadt Potsdam im Rahmen des großen SchiffbauergassefestesEine Stadt für eine Nacht Wissenschaft zum Anfassen. Geowissenschaftler der Uni Potsdam und Ihre Partner präsentierten hierbei einen eigenen Pavillon zum Thema:


Weltbilder im Wandel – Zur Kommunikation geowissenschaftlicher Forschung

Auf 8 Quadratmetern Fläche wurde auf anschauliche Weise erklärt, wie sich unser Bild von der Erde über die Jahrhunderte verändert hat. Diskutiert wurde dabei besonders, woher wir eigentlich wissen, wie die Erde aussieht, welche Informationen wir über Minerale und die Gestalt von Gebirgen haben und wie wir die Gefahren, die durch Vorgänge im Erdinnern entstehen können kommunizieren.

Der Pavillon entstand in Kooperation der Universität Potsdam, Profilbereich Erdwissenschaften und dem Koordinierungsbüro Geotechnologien (Potsdam). Besonders spannend war es, auf diesem kleinen Raum eine Installation zu realisieren, die das breit gefächerte Besucherpublikum ansprach. Der tatsächlich erreichte Zuspruch und das Lob über das Design lassen aber den Schluss zu, dass es eine gelungene Art der Geokommunikation war.


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